Deutscher Sprachpreis
Preisträgerin 2005: Heike Schmoll

Die Henning-Kaufmann-Stiftung verleiht den Deutschen Sprachpreis 2005 an Heike Schmoll.


Heike SchmollDie Begründung lautet: Heike Schmoll ist eine Journalistin der jüngeren Generation.
Ihre Laufbahn begann mit Konzertkritiken für das Heidelberger Tageblatt und einer Hospitation in der Kirchenredaktion des Südwest-Fernsehens. Seit 1989 gehört sie dem Ressort für Innenpolitik der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an. Dort ist sie für die Berichterstattung über Schul- und Hochschulpolitik, evangelische Theologie und Ökumene zuständig.

Die fachlichen Voraussetzungen dafür erwarb sie in ihrem Studium der Germanistik und der Evangelischen Theologie in Heidelberg, Tübingen (als Stipendiatin des Stifts) und in München. Durch ihre Berichte und Kommentare hat sie sich hohes Ansehen in den Schulen und Hochschulen, in den Kirchen und in der Politik verschafft. Im Jahr 2002 wurde ihr die Würde doctoris honoris causa der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen verliehen.    

Die Stiftung zeichnet Heike Schmoll mit dem Deutschen Sprachpreis dafür aus, dass sie in all ihren, oft auch unter dem Zeitdruck des Alltagsgeschäfts einer großen Redaktion entstandenen Beiträgen stets ein vorbildliches, elegantes, hohen sprachlichen und stilistischen Ansprüchen genügendes Deutsch schreibt. Die Stiftung würdigt zugleich auch, dass sich Heike Schmoll ausdauernd, kraftvoll und überzeugend für die bewährte Rechtschreibung des Deutschen eingesetzt hat.