Henning-Kaufmann-Stiftung - Setzkasten mit Buchstaben vom Buchdruck wild durcheinander gewürfelt

Henning-Kaufmann-Stiftung

zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache

Die Stiftung

Henning Kaufmann (1897-1980)
Henning Kaufmann (1897-1980)

Die Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache wurde 1978 von dem Gymnasiallehrer und Namenforscher Dr. Henning Kaufmann (1897-1980) als gemeinnützige treuhänderische Stiftung gegründet.

Dem Zweck seiner Stiftung wird in der Weise entsprochen, dass Wissenschaftler, Schriftsteller und Journalisten, aber auch andere Personen, die auf dem Gebiet der deutschen Sprache bedeutende Arbeiten vorgelegt oder sich in anderer Weise um die Förderung der deutschen Sprache verdient gemacht haben und sich um eine allgemein verständliche Ausdrucksweise bemüht haben, durch Verleihung eines Preises ausgezeichnet werden. Dieser Preis ist der Deutsche Sprachpreis.

Die Stiftung Deutsche Sprache (Berlin) verwaltet die Hennig-Kaufmann-Stiftung treuhänderisch.

Aktuelles

Ralph Dutli erhält den Deutschen Sprachpreis 2021
Die Henning-Kaufmann-Stiftung würdigt mit dieser Auszeichnung den Romanautor, Lyriker, Essayisten, Biographen, Übersetzer und Virtuosen des mündlichen Vortrags Ralph Dutli für seine Verdienste um die deutsche Sprache. Dutli ist einer der renommiertesten Übersetzer aus dem Französischen, Okzitanischen und vor allem dem Russischen ins Deutsche.

Die Preisverleihung findet am 24. September 2021 in Wittenberg statt.

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Wer bei uns mitwirkt

Stiftungsvorstand


Sprecher des Stiftungsvorstandes Prof. Dr. Helmut Glück
Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Glück
Bamberg

Sprecher des Stiftungsvorstands

Stiftungsvorstand 
Oberbürgermeister a. D. Bertram Hilgen
Oberbürgermeister a. D. Bertram Hilgen
Kassel

Vorstandsmitglied

Stiftungsvorstand Dr. Michael Knoche
Dr. Michael Knoche
Weimar

Vorstandsmitglied

Stiftungsvorstand Prof. Dr. Heinz-Günter Schmitz
Prof. Dr. Heinz-Günter Schmitz
Kiel

Vorstandsmitglied

Stiftungsvorstand Dr. Heike Schmoll
Dr. Heike Schmoll
Berlin

Vorstandsmitglied

Literatur zur Geschichte

  • Friedhelm Debus: Nachruf auf Henning Kaufmann. In: Onoma 24, 1980, S. 361-372.
  • Friedhelm Debus: Henning Kaufmann – 100 Jahre Lehrer, Forscher, Stifter. In: Romania - Germania. Die Bedeutung von Ortsnamen für die Sprachgeschichte im Grenzgebiet zweier Sprachen. Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 1999, S. 9-24.
  • Helmut Glück: Der Kulturpreis Deutsche Sprache und der Deutsche Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung. In: Wolf Peter Klein (Hg.), Ausgezeichnete Sprache. Zehn Jahre Kulturpreis Deutsche Sprache. Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 2011, S. 29-36.
  • Heinz-Günter Schmitz: Die Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache – ein Neuanfang deutscher Sprachpflege. In: Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache. Jahrbuch 1984. Hg. von Ulrich Knoop und Heinz-Günter Schmitz. Marburg: Jonas Verlag 1985, S. 9-21.
Henning-Kaufmann-Stiftung: Bild, auf dem zwei Hände geschüttelt werden.

Deutscher Sprachpreis

Dieser Preis wird seit 1984 für besondere Verdienste im Bereich der deutschen Sprache vergeben.

» Zu den Preisträgern

Die Auszeichnung

Der Deutsche Sprachpreis wird seit 1984 verliehen. Er würdigt Bemühungen um eine gute und gut verständliche deutsche Sprache, aber auch wesentliche Beiträge zu ihrer Weiterentwicklung und ihrer wissenschaftlichen Erforschung. Er ist kein Literaturpreis, aber er würdigt auch literarische Texte und andere Verdienste um die deutsche Sprache. Der deutsche Sprachpreis wurde von 1984 bis 1989 in Wolfenbüttel (in der Herzog-August-Bibliothek), von 1990 - 2018 in Weimar (in Zusammenarbeit mit der Klassik-Stiftung Weimar) verliehen; ab 2021 wird er im Rathaus der Lutherstadt Wittenberg vergeben.

Im folgenden finden Sie kurze Erläuterungen zum Spektrum der Themen, die der Deutsche Sprachpreis erfasst, und die Namen der Preisträger mit dem Jahr (in Klammern), in dem sie die Ehrung erhielten.

Sprache lebt im geschriebenen Text, aber zuallererst im Klang, im gesprochenen Wort. Für ihre kunstvollen Leistungen als Schauspieler und Rezitatoren wurden Will Quadflieg (1987) und Blanche Kommerell (2008) ausgezeichnet, für sein lyrisches Werk erhielt Wulf Kirsten (1997) den Preis. Ein Gruppe rumäniendeutscher Schriftsteller, darunter die spätere Trägerin des Nobelpreises für Literatur (2009), Herta Müller, wurde 1989 mit dem Deutschen Sprachpreis bedacht.

Mit der ästhetischen Dimension unserer Sprache befasst sich die Literaturwissenschaft. Karl-Heinz Bohrer (2002) hat sich mit seinen literaturwissenschaftlichen Schriften, aber auch durch das Konzept der Zeitschrift Merkur große Verdienste erworben, Peter von Matt (2004) durch seine Fähigkeit, einem großen Publikum in verständlichem Deutsch Literatur nahezubringen, Charles Linsmayer (2007) durch sein Werk und seine Editionen, die um das Schweizerdeutsche kreisen. Norbert Miller (2010) wurde ausgezeichnet für seine Arbeiten über die Berührungspunkte von Literatur, Musik und Kunst, Gustav Seibt (2011) für seine Schriften im Grenzbereich von Literaturgeschichte und Geschichtswissenschaft. Rüdiger Görner (2012) erhielt den Preis für sein dichterisches und literaturwissenschaftliches Werk, Ralph Dutli (2021) für seine kunstvollen Romane, Gedichte, Essays und Übersetzungen.

Die Wissenschaftssprache Deutsch ist aus in vielen Disziplinen bereits verschwunden, in anderen ist sie bedroht. Erkenntnisse der Wissenschaften in die Öffentlichkeit zu vermitteln ist eine schwierige, aber notwendige und lohnende Aufgabe. Für ihre Leistungen auf diesem Gebiet wurden der Naturwissenschaftler Martin Wagenschein (1985), der Rechtshistoriker Hans Hattenhauer (1995) und die Philologin Dorothea Kuhn (1998) ausgezeichnet. Der Philosoph Dieter Henrich (2006) wurde geehrt für seine Arbeiten über die Sprache als Gegenstand des Philosophierens.

Die sprachliche Gestalt der Zeitungssprache ist seit langem Gegenstand von Kontroversen, von Kritik und oft auch Spott. Gelobt wird sie eher selten. Für ihre großen sprachlichen Leistungen als Journalisten erhielten Hermann Unterstöger, Benjamin Henrichs und Wolfgang Roth für das Streiflicht der Süddeutschen Zeitung (2003), Heike Schmoll (2005), Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), und Konrad Adam, Redakteur der FAZ und später der WELT (2009), den Preis. Gustav Seibt (2011) wurde ausdrücklich auch für sein publizistisches Werk dekoriert.

Das Übersetzen aus anderen Sprachen ins Deutsche ist kein bloßes Handwerk, sondern eine Kunst, und gelungene Übersetzungen sind Kunstwerke eigener Art. Für seine Übersetzung des Ulysses von James Joyce wurde Hans Wollschläger (1987) geehrt, für seine Handke-Übersetzungen und seine Schrift Quand Freud voit la mer. Freud et la langue allemande erhielt Georges-Arthur Goldschmidt den Preis (1988), und Rosemarie Tietze wurde für ihre Übersetzungen aus dem Russischen ausgezeichnet (2017).

Wenn Sprachkritik nicht nur schlechtgelaunte Nörgelei sein soll, bedarf sie einer überzeugenden Begründung. Für ihre Leistungen auf dem Gebiet der kritischen Reflexion über Sprache erhielten Hans-Martin Gauger (1984), Uwe Pörksen (1990) und Walter Krämer (1999) den Deutschen Sprachpreis.

Mit der Untersuchung und Darstellung des reichen Wortschatzes des Deutschen beschäftigt sich die Redaktion des Deutschen Wörterbuches von Jacob und Wilhelm Grimm. Dafür erhielt sie 1986 den Preis. Oskar Reichmann wurde ausgezeichnet für seine bahnbrechenden Arbeiten zum Wortschatz des Frühneuhochdeutschen (2013).

Vorbildliche Leistungen bei der Beschreibung und Analyse der Grammatik und der Geschichte des Deutschen haben Peter Eisenberg (1996) mit seinem Grundriss der deutschen Grammatik (5. Auflage 2021) und Peter von Polenz (2000) mit seinem dreibändigen Werk Deutsche Sprachgeschichte vorgelegt. Konrad Ehlich (2014) wurde ausgezeichnet für sein Werk zur Sprachverwendung, zur linguistischen Pragmatik.

Theodor Ickler (2001) hat sich – wie auch Peter Eisenberg (1996) – mit der Reform der deutschen Rechtschreibung (1996) befasst und dazu sprachwissenschaftliche Analysen vorgelegt, die seine Kritik an dieser Reform fundieren.

Vier Preisträger können keiner der bisherigen Kategorien zugeordnet werden. Katharina Raabe wurde ausgezeichnet für ihre Arbeit als Verlagslektorin und dafür, dass sie der deutschsprachigen Leserschaft literarische Werke in Übersetzungen aus Sprachen Osteuropas zugänglich machte (2015). Gerhard Stadelmaier (2016) erhielt den Preis für sein Werk als Theaterkritiker der FAZ und die brilliante sprachliche Form dieser Kritiken, aber auch dafür, dass er das Theater vor sprachwidrigen Übergriffen in Schutz nahm („Regisseurstheater“). Mit Josef Kraus wurde ein Schulmann und Publizist ausgezeichnet, der unverdrossen für die deutsche Sprache kämpft (2008). Für seine Spracharbeit im In- und Ausland wurde das Goethe-Institut (1994) ausgezeichnet.

Preisträger

  • Ralph Dutli

    Ralph Dutli
    Ralph Dutli (Foto: Catherine Dutli-Polvêche)
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung würdigt mit dieser Auszeichnung den Romanautor, Lyriker, Essayisten, Biographen, Übersetzer und Virtuosen des mündlichen Vortrags Ralph Dutli für seine Verdienste um die deutsche Sprache.

    Dutli ist einer der renommiertesten Übersetzer aus dem Französischen, Okzitanischen und vor allem dem Russischen ins Deutsche. Bekannt geworden ist er zuerst durch die von ihm herausgegebene zehnbändige Gesamtausgabe der Werke von Ossip Mandelstam (1891-1938).Er verfasste die maßgebliche Biographie zu diesem lange verfemten russischen Dichter (Meine Zeit, mein Tier, 2003). In diesem Frühjahr erschien im Wallstein Verlag (Göttingen) seine Übersetzung einer Sammlung der Gedichte von Marina Zwetajewa (Lob der Aphrodite).

    Dutlis Sprachkraft und Sprachkunst zeigen sich auch in seinen eigenen literarischen Werken. Seine Gedichte sind u.a. in den Bänden Notizbuch der Grabsprüche (2002) und Novalis im Weinberg (2005) versammelt. Der Roman Soutines letzte Fahrt (2013) handelt vom Leben des weißrussisch-jüdischen Malers Chaim Soutine, eines Zeitgenossen von Chagall, Modigliani und Picasso. Die Liebenden von Mantua (2015) sind eine archäologisch-kulturgeschichtliche Kriminalgeschichte mit bizarren Episoden. In Nichts als Wunder (2007) gibt Dutli als kluger und anregender Essayist Rechenschaft über seine literarische Praxis.

    Mit dem Buch Fatrasien. Absurde Poesie des Mittelalters (2010) hat Dutli – in der Rolle eines entdeckungsfreudigen Philologen – eine bisher unbekannte Wurzel der modernen Poesie und der absurden Literatur freigelegt. Zusammen mit den Bänden Richard de Fournival: Das Liebesbestiarium (2014) und Rutebeuf: Winterpech & Sommerpech (2017) erhalten die deutschsprachigen Leser Einblick in ein bisher unbekanntes, fremdes und zugleich verblüffend modern anmutendes Mittelalter. Darüber hinaus schrieb er kurze Kulturgeschichten des Goldes (2020), des Olivenbaums (2013) und der Honigbiene (2012).

    Darüber hinaus verdient Dutlis Rezitationskunst alle Bewunderung. Seine Lesungen faszinieren durch die Präzision der Sprache und Klarheit des Vortrags. Auch seine Hörbücher, beispielsweise seine Russische Literaturgeschichte (2003), sind ein Erlebnis für die Zuhörer.

    Ralph Dutli wurde 1954 in Schaffhausen (Schweiz) geboren. Er studierte in Zürich und an der Pariser Sorbonne Romanistik und Russistik. Von 1982 bis 1994 lebte er in Paris, seither als freier Autor in Heidelberg. Zuletzt erhielt er den Düsseldorfer Literaturpreis und den Erich-Fried-Preis.

    Die Preisverleihung findet am 24. September 2021 in Wittenberg statt. Die Laudatio wird Dr. Michael Knoche (Weimar) halten.

  • Josef Kraus

    Josef Kraus
    Josef Kraus (Foto: privat)
    Der langjährige Präsident des Deutschen Lehrerverbandes und Oberstudiendirektor a.D. erhält die Auszeichnung für seinen Einsatz für das Deutsche als Mittel und Gegenstand der schulichen Bildung.

    Josef Kraus (geb. 1949) hat in zahlreichen Reden, Fernseh- und Rundfunkauftritten, Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträgen und in seinen äußerst erfolgreichen Büchern die deutsche Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte mit ihren großen Traditionsbrüchen und -verlusten mit umfassender Sachkenntnis schonungslos analysiert. Er wurde so zum vielbeachteten, oft gefürchteten Kritiker der für diese Politik Verantwortlichen. Dabei lag sein Hauptaugenmerk immer auf dem Medium aller Bildung, der Sprache.

    So kritisierte er bereits 1993 überzeugend die Rechtschreibreform, forderte immer wieder eine Ausweitung des Deutschunterrichts zur Stärkung der sprachlichen und literarischen Bildung, gründete 2005 mit Walter Krämer (dem Träger des Deutschen Sprachpreises 1999) und dem Journalisten Wolf Schneider die "Aktion Lebendiges Deutsch", die sich gegen die zunehmende Anglisierung des Deutschen richtete. Er wandte sich mit guten Gründen gegen den Bedeutungsverlust der deutschen Sprache in den Wissenschaften, gegen die sogenannte "Gendersprache" und die "Einfache Sprache" und übte bissig-humorvolle Sprachkritik an der "lingua paedagogica correcta der Gutpädagogen". In Josef Kraus ehrt die Henning-Kaufmann-Stiftung ganz im Sinne ihres Gründers einen großen Lehrer, Pfleger und Förderer der deutschen Sprache.

    Josef Kraus war ab 1980 Gymnasiallehrer für Deutsch und Sport in Landshut, gleichzeitig Schulpsychologe und Ausbilder von Schulpsychologen für den Regierungsbezirk Niederbayern. Von 1995 bis 2015 leitete er als Oberstudiendirektor das Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg (Landkreis Landshut), von 1987 bis 2017 war er Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, der Dachorganisation der Verbände der Lehrer an Gymnasien, Realschulen, beruflichen Schulen und Wirtschaftsschulen. 1991 bis 2013 gehörte er dem Beirat für Fragen der Inneren Führung beim Bundesminister der Verteidigung an.

    Der Preisträger schrieb unter anderem die Bücher: Spaßpädagogik. Sackgassen deutscher Schulpolitik (2. erg. Aufl. 1998), Der Pisa-Schwindel (2005), Helikopter-Eltern. Schluß mit Förderwahn und Verwöhnung (2013), Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt. Und was Eltern jetzt wissen müssen (2017), Sternstunden – Große Texte deutscher Sprache (2018, hrsg. zusammen mit Walter Krämer), 50 Jahre Umerziehung – die 68er und ihre Hinterlassenschaften (2018).

    Die Preisverleihung fand am 28. September 2018 in Weimar statt. Die Laudatio hielt Hellmut Seemann, Präsident der Klassik-Stiftung Weimar.

  • Rosemarie Tietze

    Rosemarie Tietze
    Rosemarie Tietze
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung ehrte im Lutherjahr 2017 erstmals eine Übersetzerin, die sich große Verdienste um das Übersetzen ins Deutsche erworben hat, nicht zuletzt durch die beispielhafte sprachliche Gestalt, die sie russischen literarischen Werken in ihren Übersetzungen ins Deutsche gegeben hat. Sie hat sich darüber hinaus vielfältig und erfolgreich für eine qualifizierte Ausbildung literarischer Übersetzer eingesetzt und dabei sprachästhetische Gesichtspunkte in den Mittelpunkt gestellt.

    Rosemarie Tietze wuchs in Oberkirch auf und studierte in Köln, Wien, München und Moskau Theaterwissenschaft, Slawistik und Germanistik. 1972 legte sie in München die Staatsprüfung als Übersetzerin und Dolmetscherin für Russisch ab. Seither arbeitete sie zunächst als Dolmetscherin, später vor allem als Übersetzerin literarischer Werke. Dabei wirkte sie weit über ihr Arbeitszimmer hinaus, indem sie Übersetzungen russischer Literatur ebenso wie das Handwerk und die Kunst des literarischen Übersetzens in Lesungen und in den Medien vorstellte und Fortbildungsseminare für Literaturübersetzer durchführte, unter anderem am Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen.

    Von 1984 bis 2009 unterrichtete sie am Sprachen- und Dolmetscherinstitut in München, 2012 war sie Gastdozentin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2012/13 hatte sie die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung am Peter-Szondi-Institut der Freien Universität Berlin inne.

    Von 1976 bis 1988 war Rosemarie Tietze Mitglied im Vorstand des Übersetzerverbandes VdÜ, von 1981 bis 1987 Redakteurin der Zeitschrift Der Übersetzer, von 1994 bis 2001 Präsidentin des Freundeskreises zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen. Auf ihre Initiative wurde 1997 der Deutsche Übersetzerfonds gegründet, den sie bis 2009 leitete. Für ihre Übersetzungen wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1995 mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 2010 mit dem Paul-Celan-Preis für die gefeierte Übersetzung von Lew Tolstois Meisterwerk Anna Karenina.

  • Gerhard Stadelmaier

    Die Henning-Kaufmann-Stiftung ehrte 2016 erstmals einen Theaterkritiker, der sich große Verdienste um die sprachliche und literarische Qualität des deutschen Theaters erworben hat, nicht zuletzt durch die beispielhafte sprachliche Gestalt seiner journalistischen Texte.

    Stadelmaier ist ein wahrhaft sprachmächtiger Publizist, dessen Texte ihrem Gegenstand, dem Theater deutscher Sprache, in Lob und Kritik stets angemessen waren. Er hat das Theater auf dem "herrlich langen Weg vom Dichter über den Schauspieler zum Zuschauer" begleitet und ihm dabei nicht selten den Weg gebahnt. Seine Arbeit hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu den führenden Feuilletons Deutschlands gehört. Er ist ein vorbildlicher Vermittler und Förderer der Theaterkunst, dessen außerordentliche sprachliche Leistungen mit dem Deutschen Sprachpreis 2016 gewürdigt wurden.

    Gerhard Stadelmaier wuchs in Schwäbisch Gmünd auf. Er studierte Germanistik und Geschichte in Tübingen. Danach volontierte er bei der Stuttgarter Zeitung. Dort war er von 1978 bis 1989 im Feuilleton tätig. 1979 wurde er mit einer Arbeit über Gotthold Ephraim Lessing auf der Bühne – ein Klassiker im Theateralltag promoviert. Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war er von 1989 bis 2015 als Redakteur für das Theater und die Theaterkritik verantwortlich. Von 2003 bis 2008 lehrte er als Professor an der Musikhochschule in Frankfurt am Main das Fach Theaterkritik.

    Der Preisträger hat zahlreiche Bücher verfasst, zuletzt Regisseurstheater. Auf den Bühnen des Zeitgeists (2016). Frühere Werke sind Letzte Vorstellung – Eine Führung durchs deutsche Theater (1993), Traumtheater – Vierundvierzig Lieblingsstücke (1997), Parkett, Reihe 6, Mitte. Meine Theatergeschichte (2010) und Liebeserklärungen. Große Schauspieler, große Figuren (2012).

    Die Laudatio hielt Professor Dr. Peter André Alt, Germanist und Präsident der Freien Universität Berlin. Die Preisverleihung fand am 23. September 2016 in Weimar statt.

  • Katharina Raabe

    Die Henning-Kaufmann-Stiftung verlieh den Deutschen Sprachpreis 2015 an Katharina Raabe. Die Stiftung würdigte damit erstmals eine Verlagslektorin, die sich große Verdienste um die Bereicherung der deutschen Sprache durch literarische Stimmen aus Osteuropa erworben hat.

    Katharina Raabe war für den Rowohlt Berlin Verlag tätig und arbeitet heute für den Suhrkamp Verlag. Sie hat (unter anderen) Autoren wie Juri Andruchowytsch, Joanna Bator, László Darvasi, Katja Petrowskaja und Andrzej Stasiuk betreut und einem großen Publikum in Deutschland bekannt gemacht. Sie hat eine Fülle literarischer Übersetzungen angeregt und lektoriert, so dass sonst unbekannt gebliebene Texte das deutsche Lesepublikum erreichen konnten.

    Katharina Raabe wurde 1957 als ältestes Kind des Bibliothekars Paul Raabe und seiner Frau Mechthild geboren. Sie wuchs in Marbach am Neckar auf und studierte von 1976 bis 1981 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover Violine, anschließend Philosophie und Musikwissenschaft an der FU und der TU Berlin. Sie war Geigenlehrerin in Berlin und Lektoratsassistentin in Zürich, bevor sie als Quereinsteigerin von 1993 bis 2000 literarische Lektorin bei Rowohlt Berlin und seit 2000 Lektorin für osteuropäische Literaturen im Suhrkamp Verlag wurde.

    Die Preisträgerin hat zahlreiche Bücher herausgegeben, zuletzt Gefährdete Nachbarschaften – Ukraine, Russland, Europäische Union sowie Testfall Ukraine. Europa und seine Werte (hg. mit Manfred Sapper), beide 2015. Darüber hinaus verfasste sie Essays in meisterhafter Sprache, zum Beispiel Der erlesene Raum – Literatur im östlichen Mitteleuropa seit 1989 (2009). Katharina Raabe ist eine exemplarische Literaturvermittlerin, deren außerordentliche Lebensleistung mit dem Deutschen Sprachpreis 2015 anerkannt wurde.

  • Konrad Ehlich

    Konrad Ehlich
    Konrad Ehlich
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung verlieh den Deutschen Sprachpreis 2014 an Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Ehlich. Die Stiftung würdigte damit seine herausragenden Verdienste um die sprachwissenschaftliche Germanistik, um das Deutsche als Fremdsprache und um die Pflege der Wissenschaftssprache Deutsch.

    Nach Stationen in Tilburg und Dortmund hatte Konrad Ehlich bis 2007 den Lehrstuhl für Deutsch als Fremdsprache an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Er ist seit 2009 als Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin tätig.

    Konrad Ehlich hat grundlegende und innovative Forschungsbeiträge zur Allgemeinen Sprachwissenschaft und zur Sprach-Germanistik geleistet. Namentlich in der Linguistischen Pragmatik, in der Schriftforschung, der Sprachensoziologie und -politik, in der Kontrastiven Linguistik und in der Vergleichenden Kulturwissenschaft ist er einer der führenden Forscher im deutschsprachigen Raum.

    Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Funktionen und Mittel der Deixis, die Diskursanalyse, die Texttheorie, die Intonationsforschung und die Forschung über die Interjektionen, die Erzählforschung, die Erforschung der kindlichen Sprachaneignung, die Wissenschaftskommunikation und die Wissenschaftssprachen, die Sprache im Faschismus, die Auswärtige Kulturpolitik Deutschlands und schließlich der sprachliche Ausdruck von Höflichkeit.

    Konrad Ehlich ist einer der Begründer der Linguistischen Pragmatik in Deutschland, für die er die Grundkonzepte der Funktionalen Pragmatik entwickelt hat. Sein Münchener Lehrstuhl für das Deutsche als Fremdsprache hat dieses Arbeitsfeld im In- und Ausland bis zu seinem Ausscheiden maßgeblich beeinflusst. Er wirkte und wirkt als Berater in Politik und Zivilgesellschaft für Fragen der kindlichen Sprachförderung und der Vermittlung des Deutschen an Migranten. Darüber hinaus hat er sich in vielen Funktionen für die Pflege und den Erhalt der Wissenschaftssprache Deutsch verdient gemacht.

    Die feierliche Preisverleihung fand am 26. September 2014 im Wittumspalais in Weimar statt. Die Laudatio übernahm Prof. Dr. Hans-Joachim Meier, Staatsminister a.D. des Freistaats Sachsen.

  • Oskar Reichmann

    Oskar Reichmann
    Oskar Reichmann
    Der Deutsche Sprachpreis wurde 2013 an Prof. Dr. Oskar Reichmann verliehen. Oskar Reichmann hat mit seinen grundlegenden Forschungsarbeiten zur deutschen Sprachgeschichte und Sprachgeschichtsschreibung, zur Geschichte der Sprachtheorie sowie zur Theorie, Praxis und Geschichte der Lexikographie die deutsche Sprachwissenschaft in den letzten Jahrzehnten außerordentlich bereichert.

    Mit dem Frühneuhochdeutschen Wörterbuch hat er einen unschätzbaren Beitrag zum kulturellen Gedächtnis der Deutschen geleistet. Dieses Wörterbuch hat er konzipiert und größtenteils selbst bearbeitet. Inzwischen liegen 7 Bände (von insgesamt 13) mit jeweils etwa 1.000 Seiten vor.

    Das Werk erschließt und erklärt auf der Grundlage eines ca. 400.000 Seiten umfassenden, aus unterschiedlichen Textsorten bestehenden Quellencorpus den deutschen Wortschatz des 14. bis 17. Jahrhunderts und schließt die Lücke zwischen den großen Wörterbüchern des Mittelhochdeutschen und des Neuhochdeutschen. Seine Funktion als Grundlagenwerk fand ihre Anerkennung darin, dass es in das Akademieprogramm in Trägerschaft der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (Laufzeit 15 Jahre) aufgenommen wurde.

    Oskar Reichmann (Jahrgang 1937) studierte in Bonn und Marburg Geschichte und Germanistik. Nach seiner Promotion 1964 war er ein Jahr lang als wissenschaftlicher Angestellter am Forschungsinstitut „Deutscher Sprachatlas“ tätig. Danach absolvierte er bis März 1967 sein Studienreferendariat im Seminarbezirk Marburg und war von April bis Juli 1967 Assessor im Lehramt an der Gesamtschule Kirchhain bei Marburg, sowie wissenschaftlicher Assistent am Studienseminar. Von September 1967 bis September 1974 war er dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lektor an der Freien Reformierten Universität Amsterdam für die Teilbereiche Sprachwissenschaft und ältere deutsche Philologie zuständig. Dazu gehörte ebenfalls eine Teilzeitdozentur am Cocma-Lehrerausbildungsinstitut in Utrecht.

    Reichmann wurde im Oktober 1974 als Nachfolger von Gerhard Eis zum Ordinarius für Germanistische Sprachwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Sprachgeschichte an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg berufen. Bis September 2005 war er dort tätig. Unter anderem hatte er in dieser Zeit Gastprofessuren in Paris, Budapest, Catania, Peking, Szeged und Freiburg (Schweiz). Seit 2013 ist er wissenschaftlicher Leiter und Mitherausgeber des Frühneuhochdeutschen Wörterbuchs an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Die Themenbereiche Sprachgeschichte des Deutschen seit dem 14. Jahrhundert, Lexikologie/Lexikographie. Historische Grammatik, Textlinguistik und Sprachtheorie/Sprachphilosophie bilden seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte. Reichmann ist Kommissionsmitglied für das Deutsche Rechtswörterbuch DRW und erhielt verschiedene Auszeichnungen, unter anderem das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2020.

  • Rüdiger Görner

    Rüdiger Görner
    Rüdiger Görner
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung vergab den Deutschen Sprachpreis 2012 an Prof. Dr. Rüdiger Görner (London) für sein wissenschaftliches und essayistisches Werk.

    Der in London wirkende Literaturwissenschaftler, Essayist und Kritiker Rüdiger Görner wurde für seine brillant formulierten Texte und deren historische wie literarische Tiefenschärfe gewürdigt. Seine literaturwissenschaftlichen Arbeiten umfassen die Goethezeit, die Romantik mit weiteren Schwerpunkten bei Rilke und Thomas Mann sowie Nietzsches Ästhetik, daneben poetologische Untersuchungen und Studien zur musikliterarischen Ästhetik.

    Darüber hinaus hat er kritische Schriften zum deutschen und britischen Hochschulsystem vorgelegt und die Nachteile der Bologna-Reform schon aufgezeigt, als diese hierzulande erst vereinzelt wahrgenommen wurden.

    Görner (Jahrgang 1957) ist seit 2004 Professor für neuere deutsche Literatur und Gründungsdirektor des Centre for Anglo-German Cultural Relations am Queen Mary Collage, University of London. Von 1999 bis 2004 war er Direktor des Institute of German Studies und gründete das Ingeborg-Bachmann Centre for Austrian Literature an der University of London.

  • Gustav Seibt

    Gustav Seibt
    Gustav Seibt
    Der Deutsche Sprachpreis ging 2011 an den Berliner Historiker, Literaturwissenschaftler und Essayisten Gustav Seibt.

    Gewürdigt wurde Seibt für seine außerordentliche Kunst des Erzählens, die historische Quellen so lebendig werden lässt, dass sich der Leser dem Sog der zeit- und ideengeschichtlichen Zusammenhänge schlechterdings nicht entziehen kann. Das gilt insbesondere für Seibts meisterhafte Rekonstruktion der Begegnung Goethes mit Napoleon im Jahre 1808, die das Panorama einer ganzen Epoche entfaltet.

    Es gehört zu seinen Verdiensten, dass er dabei auch eine zu Unrecht vergessene Gestalt wie den frühneuzeitlichen Universalhistoriker Johannes von Müller in Erinnerung ruft. Seibt versteht es, seine scharfsinnigen Analysen, etwa über die Auswirkungen der Bologna-Reform auf die Lebensform des Gelehrten, mit profunder Bildung, sprachlicher Eleganz und atmosphärischer Dichte zu verbinden.

    Seibt hat uns nicht nur das 18. Jahrhundert, die Geschichte des alten Rom, die hellenistische Epoche und Winckelmann, sondern auch seinen Konstanzer Lehrer Arno Borst nahegebracht.

    Gustav Seibt sutdierte die Fächer Geschischte, deutsche, lateinische sowie italienische Literatur in Konstanz, München, Bielefeld und Rom. Von 1987 bis 1996 war er Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 1997 wechselte er zur Berliner Zetung, seit 2001 schreibt er vor allem für die Süddeutsche Zeitung. Er ist seit 2003 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

  • Norbert Miller

    Norbert Miller
    Norbert Miller
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung verlieh den Deutschen Sprachpreis 2010 an den Berliner Literatur-, Kunst- und Musikwissenschaftler Norbert Miller für sein literatur- und musikwissenschaftliches Werk.

    Norbert Miller hat ein weitgespanntes wissenschaftliches Oeuvre geschaffen. Es bezieht sich auf Literatur, Kunst und Musik des 18. Jahrhunderts und frühen 19. Jahrhunderts genauso wie auf die Lyrik der Gegenwart. Norbert Miller erschließt Werke der Kunst in lebendiger mündlicher Rede und in präziser schriftlicher Abhandlung durch die Treffsicherheit, Bildhaftigkeit und Musikalität seiner Darstellung. Bei Norbert Miller kommt das Kunstwerk in wörtlichem Sinn zur Sprache.

    Über seine sprachliche Qualität hinaus zeugt sein Werk, das sich sowohl an die Fachöffentlichkeit wie an ein großes Publikum wendet, von stupendem Wissen und intellektueller Brillanz des Autors. Miller hat uns Jean Paul zu lesen gegeben, Goethe näher gebracht, Piranesi vor Augen gestellt und die europäische Romantik in der Musik erklärt – und dies in einem mustergültigen Deutsch. Diesem Meister der Sprache wurde mit dem deutschen Sprachpreis 2010 für seine außerordentliche Vermittlungsleistung gedankt.

    Norbert Miller wurde 1937 in München geboren. Er studierte von 1956 bis 1962 Literatur- und Musikwissenschaft sowie Kunstgeschichte in Frankfurt am Main, München und Berlin. 1962 wurde er Walter Höllerers Assistent an der Technischen Universität Berlin und 1967 dort promoviert. Ab 1973 hatte er ein Ordinariat für Vergleichende Literaturwissenschaft an der TU Berlin und war bis 2004 geschäftsführender Direktor des dortigen Instituts. Miller ist Herausgeber der Zeitschrift Sprache im technischen Zentrum. Er gründete zusammen mit Walter Höllerer das Literarische Colloquium Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die europäische Literatur, Kunst und Musik des 18.-20. Jahrhunderts. Miller ist Verfasser zahlreicher Aufsätze und Bücher, daneben Mitherausgeber der kritischen Ausgabe der Werke Nietzsches und Herausgeber der Werke Goethes, Jean Pauls, Gérard de Nervals und Marie Luise Kaschnitz‘.

  • Konrad Adam

    Konrad Adam
    Konrad Adam
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung verlieh den Deutschen Sprachpreis 2009 an Konrad Adam und zeichnet damit einen bedeutenden Journalisten und Essayisten aus.

    Die Stiftung würdigt Konrad Adam für den meisterhaften Gebrauch der deutschen Sprache und die stilistische Souveränität, die seine Texte auszeichnen In seinen Arbeitsschwerpunkten, der deutschen Innen-, Bildungs- und Familienpolitik, hat er sich hohen Respekt dadurch erworben, dass er seine Position sowohl in unbestechlicher intellektueller Schärfe als auch in vorbildlichem Deutsch vorträgt.

    Seine journalistische Laufbahn führte ihn über die Deutsche Presse Agentur (dpa) in Kiel und Hamburg über das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in die Redaktion der Tageszeitung "Die Welt", wo er als politischer Chefkorrespondent wirkte.

    Konrad Adam wurde 1942 in Wuppertal geboren. In den 1960er Jahren studierte er Klassische Philologie, Geschichte und Rechtswissenschaft an der Eberhard Karls Universität in Tübingen, der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Es folgten das Staatsexamen und die Promotion zum Dr. phil. im Jahr 1971 in Kiel. Danach war er als Redakteur bei der Deutschen Presse Agentur (dpa) in Kiel und Hamburg tätig. Von 1979 bis 2000 war er Mitglied der Feuilleton-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Als politischer Chefkorrespondent der Tageszeitung Die Welt war er sieben Jahre lang in Berlin tätig. Er war vor allem bekannt durch seine wöchentliche Kolumne im Forum des politischen Teils der Zeitung. Zu seinen umfangreichen Publikationen gehören Beiträge in politischen Blättern wie Die Politische Meinung, aber auch Beiträge für Wissenschafts- und Kulturzeitschriften wie Merkur - Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken und Neue Rundschau.

  • Blanche Kommerell

    Blanche Kommerell
    Blanche Kommerell
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung verlieh den Deutschen Sprachpreis 2008 an Blanche Kommerell für ihre Leistungen im Vortrag von sprachlichen Kunstwerken.

    Die Begründung lautet: Blanche Kommerell wird für ihren vielfältigen Einsatz für die deutsche Literatursprache ausgezeichnet. Sie hat seit den achtziger Jahren literarische Porträts, szenische Lesungen und Monologe nach Romanen, Erzählungen und Briefwechseln erarbeitet und einem begeisterten Publikum im In- und Ausland dargeboten. Zugleich wirkte sie als Dozentin für Sprecherziehung und Schauspiel an der Humboldt-Universität Berlin und an der Universität Witten/Herdecke und gab hier ihre reiche Bühnenerfahrung erfolgreich weiter.

    In Witten hat sie ein Studententheater aufgebaut, das mit seinen Aufführungen großer deutscher Literatur viel Anerkennung gefunden hat. Unter ihrer Anleitung entdecken Studierende aller Fakultäten die Schönheit dichterischer Sprache und lernen, literarische Texte kunstgerecht zu sprechen und darzustellen. In ihrem eigenen schriftstellerischen und lyrischen Werk entwickelt sie schöpferisch die Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache.

    Blanche Kommerell wurde 1950 in Halle an der Saale geboren und hatte als Schauspielertochter bereits ab 1957 Aufritte in Kinderrollen am Deutschen Theater. 1962 wurde sie in der DDR landesweit durch ihre Rolle als Rotkäppchen des DEFA-Märchenfilms bekannt. Sie studierte von 1968 bis 1971 Germanistik und Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und absolvierte eine Schauspielausbildung an der Staatlichen Schauspielschule Berlin und am Berliner Ensemble. Neben ihren Engagements an Bühnen in Magdeburg, Potsdam, Senftenberg, Leipzig und am Deutschen Theater Berlin war sie 1974/1975 in der Rolle der Rosa Frankfurter in Frank Beyers Verfilmung Jakob der Lügner (Jurek Becker) zu sehen. Es folgten weitere Film- und Fernsehrollen. Kommerell arbeitete ab dem Ende der 80er Jahre vor allem an literarischen Programmen und Monologen. Sie gab Gastspiele in ganz Deutschland, veranstaltete Lesungen und verfasste literarische Porträts und literarische Features für den Rundfunk, unter anderem von bzw. über Ingeborg Bachmann, Paul Celan und Annette von Droste-Hülshoff. Von 1991 bis 1999 hatte sie einen Lehrauftrag für Diktion an der Hochschule der Künste Berlin, seit 1990 zudem einen Lehrauftrag für Sprache und Schauspiel an der Universität Witten/Herdecke, in dessen Rahmen sie sie ein Studententheater in Witten gründete, in dem vor allem allem Dramen der Weltliteratur inszeniert werden (Goethe, Shakespeare, Büchner). Seit dem Wintersemester 2005/06 nimmt sie einen Lehrauftrag für Sprechererziehung und Diktion am Institut für Deutsche Literatur der Humboldt-Universität Berlin wahr, seit 2004 finden im Literaturhaus Berlin monatlich ihre literarischen Lesungen statt.

  • Charles Linsmayer

    Charles Linsmayer
    Charles Linsmayer
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung verlieh den Deutschen Sprachpreis 2007 an Charles Linsmayer für seine Verdienste um die deutsche Sprache in der Schweiz.

    Charles Linsmayer hat sich auf vielfältige Weise um die deutsche Sprache und Literatur der mehrsprachigen Schweiz verdient gemacht: In unermüdlicher Arbeit hat er die deutschschweizerische Literatur aus der Zeit zwischen 1890 und 1950 gesammelt und in mehreren großangelegten Reihen einem interessierten Publikum neu erschlossen – gerade auch dank seiner Erläuterungen und Würdigungen, die sich durch die profunde Kenntnis der literatur- und zeitgeschichtlichen Zusammenhänge ebenso auszeichnen wie durch eine Sprache, die unterhaltsam, farbig und präzise zugleich ist.

    Auch als Redakteur und Journalist bedeutender Zeitungen sowie als Organisator und Moderator von literarischen Veranstaltungen und Ausstellungen leistete er einen wertvollen Beitrag zur Pflege der deutschen Sprache und Literatur der Schweiz, indem er deren Reichtum und Lebendigkeit überzeugend vermittelte, wobei er auch durch seine eigene Sprachkraft und sein Vergnügen am guten sprachlichen Ausdruck zu begeistern versteht.

    Charles Linsmayer, geboren 1945 in Kilchberg bei Zürich, studierte zunächst in Zürich und Berlin Literaturwissenschaft und promovierte anschließend in Zürich. Nach einer Tätigkeit als Gymnasiallehrer wurde er Verlagslektor und Journalist. Kultur- und Literaturgeschichte waren seine fachlichen Schwerpunkte. Er veranlasste und betreute Neuausgaben der Werke von Lore Berger, Alfred Fankhauser und anderen. Seit 1987 macht er mit seinem Label Reprinted by Huber Werke Schweizer Autoren neu zugänglich. Er ist zudem als Herausgeber von Werken francophoner Schweizer Autoren tätig. 1987 erhielt er den Preis des Schweizer Buchhandels. Seit Mai 2002 ist er als Autor für die Zeitung Bund tätig. Im Rahmen seiner Arbeit als Herausgeber erhielt er die Möglichkeit, literarische Ausstellungen zu planen und durchzuführen, so in den Jahren 1999 und 2003.

  • Dieter Henrich

    Dieter Henrich
    Dieter Henrich
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung verlieh den Deutschen Sprachpreis 2006 an Dieter Henrich für sein philosophisches Lebenswerk und dessen sprachliche Gestalt.

    Die Begründung lautet: Dieter Henrich hat in seinen zahlreichen, in viele Sprachen übersetzten Büchern und Abhandlungen ein philosophisches und schriftstellerisches Gesamtwerk geschaffen, das in seiner gedanklichen Weite und Fülle, Tiefe und Klarheit einen wesentlichen Beitrag zur deutschen Philosophie der Gegenwart und zugleich zur deutschen Philosophie- und Sprachgeschichte darstellt.

    Im Zentrum seiner Forschungen stehen die vielfältigen philosophischen Theorien, Konstellationen und kreativen Prozesse, die zur Entstehung und Entfaltung des deutschen Idealismus geführt haben. Hierbei gelingt ihm auch die Rekonstruktion des denkerischen Werks Friedrich Hölderlins. In ebenso akribischen wie scharfsinnigen Analysen erschließt Henrich die komplexen philosophischen und theologischen Auseinandersetzungen jener einmaligen Geistesepoche und bedient sich dabei einer vorbildlichen, klaren und eleganten Sprache, die ihm viele Leser gewonnen hat.

    Seine Untersuchungen bieten nicht nur eine überraschend neue Geschichte des deutschen Idealismus, sie vergegenwärtigen vielmehr auch auf faszinierende Weise dessen langanhaltende Wirkungen und heutige Aktualität. Darüber hinaus zeigen sie eindrucksvoll, welche große Bedeutung in jenen philosophischen Selbst- und Weltdeutungen der deutschen Sprache zufiel: sie erfuhr eine beeindruckende und bis heute fortdauernde Ausweitung ihrer Ausdrucksmöglichkeiten.

    Dieter Henrich wurde 1927 in Marburg geboren. Er studierte von 1946 bis 1950 Philosophie, Geschichte und Soziologie in Marburg, Frankfurt und Heidelberg. 1950 folgte die Promotion in Heidelberg. Er leitete dort das Collegium Academicum. Nach seiner Habilitation im Jahr 1956 lehrte er an unterschiedlichen Universitäten. 1960 wurde er ordentlicher Professor in Berlin, 1965 in Heidelberg. Er nahm verschiedene Gastprofessuren wahr, unter anderem an der Columbia University (1968-1972), der Harvard University (1973-1986) und an der Universität Tokio. Bis 1994 war er Ordinarius für Philosophie an der LMU München, wo er seit 1981 forschte und lehrte. 1984 wurde er zum Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaft gewählt. Nach 1994 leitete er an der LMU weiterhin die Forschungsstelle Klassische Deutsche Philosophie. Seit 1993 ist er Ehrenmitglied der Academy of Arts and Sciences. Seit 1969 ist er Mitglied im Comité directeur der Internationalen Gesellschaft für Philosophie, seit 1970 war er Präsident der Internationalen Hegel-Vereinigung.

  • Heike Schmoll

    Heike Schmoll
    Heike Schmoll
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung verlieh den Deutschen Sprachpreis 2005 an Heike Schmoll für die sprachliche Qualität ihrer journalistischen Texte und ihr bildungspolitisches Engagement.

    Heike Schmoll ist eine Journalistin der jüngeren Generation. Ihre Laufbahn begann mit Konzertkritiken für das Heidelberger Tageblatt und einer Hospitation in der Kirchenredaktion des Südwest-Fernsehens. Seit 1989 gehört sie dem Ressort für Innenpolitik der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an. Dort war sie 2005 für die Berichterstattung über Schul- und Hochschulpolitik, evangelische Theologie und Ökumene zuständig.

    Seit 2008 ist sie politische Korrespondentin in Berlin. Die fachlichen Voraussetzungen dafür erwarb sie in ihrem Studium der Germanistik und der Evangelischen Theologie in Heidelberg, Tübingen (als Stipendiatin des Stifts) und in München. Durch ihre Berichte und Kommentare hat sie sich hohes Ansehen in den Schulen und Hochschulen, in den Kirchen und in der Politik verschafft. Im Jahr 2002 wurde ihr die Würde doctoris honoris causa der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen verliehen.

    Die Stiftung zeichnete Heike Schmoll mit dem Deutschen Sprachpreis dafür aus, dass sie in all ihren, oft auch unter dem Zeitdruck des Alltagsgeschäfts einer großen Redaktion entstandenen Beiträgen stets ein vorbildliches, elegantes, hohen sprachlichen und stilistischen Ansprüchen genügendes Deutsch schreibt. Die Stiftung würdigt zugleich auch, dass sich Heike Schmoll ausdauernd, kraftvoll und überzeugend für die bewährte Rechtschreibung des Deutschen eingesetzt hat.

  • Peter von Matt

    Peter von Matt
    Peter von Matt
    Die Henning-Kaufmann-Stiftung verlieh den Deutschen Sprachpreis 2004 an Peter von Matt für sein literaturwissenschaftliches und essayistisches Werk.

    Die Werke Peter von Matts sind glänzende und vielgerühmte Höhepunkte gegenwärtiger deutscher Literaturwissenschaft und Literaturkritik, Musterbeispiele dafür, dass und wie sehr Literatur der Vermittlung bedarf und wie ungemein reizvoll solche Vermittlung sein kann.

    Seine Noten zur Literatur sind (nach einem Novalis-Wort) "piquanter als der Text", insofern sie dessen Tiefenschichten, Abgründe, Sprengkräfte und Schönheiten neu erschließen und andere, vergangene und verdrängte Lebens- und Wortwelten in unsere eigene Lebens- und Sprachwelt hereinholen. Dies gelingt dank einer Kraft und Meisterschaft der Sprache, die zudem von der Lust an großer Sprachkunst und vom "Vergnügen an der Verantwortung für literarische Tradition" beredtes Zeugnis ablegt und so den Leser für die Literatur und die Sprache unserer Dichter gewinnen, ja begeistern kann. Peter von Matt schreibt lehrreich, unterhaltsam, einfühlsam und präzise zugleich, gegründet in der Wissenschaft, aber aus dieser heraus für ein allgemeines Publikum, und dieses versteht, was er ihm ans Herz legt.

    Peter von Matt, 1937 in Luzern geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte in Zürich und Nottingham. Nach seiner Promotion habilitierte er sich im Jahre 1970. Von 1976 bis 2002 war er als Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Zürich tätig. 1980 nahm er eine Gastprofessur an der Stanford University in Kalifornien wahr, 1992/1993 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. P. von Matt ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, der Sächsischen Akademie der Künste, der Akademie der Künste Berlin, der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und der Academia Europaea. Zudem ist er Mitglied des Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste. Er verfasst regelmäßig Beiträge für die Frankfurter Anthologie und war 1988 der erste Preisträger dieser Anthologie.

  • Redaktion des Streiflichts der Süddeutschen Zeitung

  • Karl Heinz Bohrer

  • Theodor Ickler

  • Peter v. Polenz

  • Walter Krämer

  • Dorothea Kuhn

  • Wulf Kirsten

  • Peter Eisenberg

  • Hans Hattenhauer

  • Goethe-Institut zur Pflege der deutschen Sprache im Ausland und zur Förderung der internationalen kulturellen Zusammenarbeit (München)

  • Georges-Arthur Goldschmidt

  • Uwe Pörksen

  • Eine Gruppe rumäniendeutscher Schriftsteller: Herta Müller, Gerhardt Csejka, Klaus Hensel, Johann Lippet, Werner Söllner, William Totok, Richard Wagner, Helmuth Frauendorfer
    Anerkennungspreis an Hans Beckmann (Frankfurt am Main), Bezirksvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten, Angestellten und Arbeiter

  • Hans Wollschläger (1935-2007)

  • Will Quadflieg (1914-2003)

  • Die Arbeitsstellen zur Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuches von Jacob und Wilhelm Grimm bei der Akademie der Wissenschaften der DDR (Berlin) und bei der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

  • Martin Wagenschein (1896-1988)

  • Hans Martin Gauger

Aufgeschlagenes Buch mit einem Füllfederhalter in der Buchmitte liegt in einer Bilbiothek

Stipendien

Wir erhalten, fördern und pflegen die deutsche Sprache.

Stipendien

Die Stiftung hat Stipendien zur Bearbeitung folgender Themen vergeben:

An Jürgen Schiewe für Sprachpurismus und Emanzipation. Joachim Heinrich Campes Verdeutschungsprogramm als Voraussetzung für Gesellschaftsveränderungen (Januar 1985 bis September 1987). Hildesheim: Verlag Georg Olms 1988 (= Germanistische Linguistik 96-97/1988).

An Gerhard Härle für Reinheit der Sprache des Herzens und des Leibes. Zur Wirkungsgeschichte des rhetorischen Begriffs 'puritas' in Deutschland von der Reformation bis zur Aufklärung. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 1996 (= Rhetorik-Forschung, Band 11).

An Sarah Weiß für Verstehenshilfe für die Klassikerlektüre. Der Differenzwortschatz und seine Erklärung als Lesemotivation. Hamburg: Kovacs-Verlag 2007 (= Philologia 100).

Gefördert wurde außerdem das Vorhaben Klassikerwörterbuch von Prof. Dr. Ulrich Knoop, Universität Freiburg.

Anträge

Die Stiftung nimmt derzeit keine Anträge auf die Gewährung von Stipendien entgegen.

Ein wachsender Pflanzensprößling wird von Sonnenstrahlen angestrahlt.

Spenden

Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden an die Stiftung sind deshalb steuerlich abzugsfähig. Bei Spenden bis 200 Euro genügt dem Finanzamt in der Regel der Überweisungsbeleg. Für höhere Beträge erhalten Sie von der Stiftung eine Zuwendungsbestätigung. Bitte geben Sie in diesem Fall Ihre Adresse und den Verwendungszweck an.

Stapel von publizierten Zeitschriften - Publikationen der Henning-Kaufmann-Stiftung

Publikationen

Ein Überblick über die von der Henning-Kaufmann-Stiftung herausgebenenen Veröffentlichungen:

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2018
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Helmut Glück
IFB Verlag, Paderborn 2018
[ISBN 978-3-942409-89-6]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2016
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Helmut Glück
IFB Verlag, Paderborn 2016
[ISBN 978-3-942409-64-3]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2015
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Helmut Glück
IFB Verlag, Paderborn 2015
[ISBN 978-3-942409-52-0]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2014
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Helmut Glück
IFB Verlag, Paderborn. 2014
[ISBN 978-3-942409-43-8]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2013
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Helmut Glück
IFB Verlag, Paderborn. 2014
[ISBN 978-3-942409-37-7]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2012
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Helmut Glück
IFB Verlag, Paderborn. 2012
[ISBN 978-3-942409-27-8]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2011
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Helmut Glück
IFB Verlag, Paderborn. 2012
[ISBN 978-3-942409-21-6]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2010
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Helmut Glück
IFB Verlag, Paderborn. 2011
[ISBN 978-3-942409-05-6]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2009
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Helmut Glück
IFB Verlag, Paderborn. 2009
[ISBN 978-3-931263-91-1]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2008
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Ulrich Knoop
IFB Verlag, Paderborn. 2008
[ISBN 978-3-931263-83-6]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2007
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Ulrich Knoop
IFB Verlag, Paderborn. 2007
[ISBN 978-3-931263-75-1]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2006
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Ulrich Knoop
IFB Verlag, Paderborn. 2007
[ISBN 978-3-931263-74-4]

Henning-Kaufmann-Stiftung: Jahrbuch 2001-2005
Hg. im Auftrag der Henning-Kaufmann-Stiftung von Ulrich Knoop IFB Verlag, Paderborn. 2007
[ISBN 978-3-931263-71-3]

Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache. Jahrbuch 1984.
Hg. von Ulrich Knoop und Heinz-Günter Schmitz.
Marburg: Jonas Verlag 1985.

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